Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit an der Grundschule Geradstetten

Soziale Arbeit an der Schule ist ein Angebot für die Schülerinnen und Schüler, deren Familien

und für die Lehrkräfte.

An der Grundschule ist die Sozialarbeit vorrangig ein Präventivangebot. Es unterstützt die

Kinder darin, in der neuen Lebenswelt Schule gut anzukommen, sich dort wohl zu fühlen und

ihre sozialen Fähigkeiten zu erweitern.

Meine Arbeit an der Grundschule Geradstetten untergliedert sich in folgende Bereiche:

 

Kennenlernen und Beziehungsarbeit:

Ein vertrauensvoller Kontakt ist Voraussetzung dafür, dass Schülerinnen und Schüler mit

ihren Sorgen und Nöten zu mir kommen. Um Beziehung herzustellen bin ich in den Pausen,

in den Klassenzimmern so wie bei außerschulischen Aktivitäten präsent. Außerdem nehmen

die Schülerinnen und Schüler gerne das Angebot an, sich in der Pause gelegentlich zu einer

Tasse Tee bei mir einzuladen.

 

Einzelfallhilfe

Einzelfallhilfe an der Schule kann sowohl bei Schwierigkeiten an der Schule eingreifen, als

auch bei Problemen, die die Kinder außerschulisch haben. Ich berate in Erziehungsfragen

oder beispielsweise, wenn psychische Probleme, Trennungssituationen oder andere

Trauersituationen die Familie und somit das Kind belasten. Bei Bedarf vermittle ich

Angehörige an weiterführende Hilfen.

 

Projekte

In Absprache und Kooperation mit den Lehrkräften und der Schulleitung führe ich Projekte

im Klassenverbund oder auch klassenübergreifend durch. Die Projekte dienen der

Erweiterung der sozialen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Sie zielen auf

ein positives Wir-Gefühl und ein Atmosphäre ab, in der sich die Kinder an der Schule

wohlfühlen können. Als Erlebnispädagogin setze ich dabei stark auf das Lernen durch

Erleben.

 

Mitwirkung am Schulgeschehen

An schulischen Veranstaltungen, sowie an Lehrerkonferenzen und Elternabenden nehme ich

teil. 

Gemeinsam mit den Lehrkräften entwickle ich Lösungsansätze, wenn es in der Klasse

Schwierigkeiten gibt. Außerdem biete ich für Lehrkräfte die Möglichkeit, sich beraten zu

lassen und mitzuwirken, wenn einzelne Schülerinnen und Schüler Hilfe benötigen. Dazu

nehme ich auch an Lehrer-Eltern-Gesprächen oder anderen Runden Tischen teil, wenn es

von allen Seiten gewünscht ist.

In Zusammenarbeit mit der Schulleitung erstelle ich am Anfang des Schuljahres das

Sozialcurriculum. Darin wird festgelegt, welche Projekte und Hilfemaßnahmen im laufenden

Schuljahr durchgeführt werden, um Bedarfe an der Schule passend zu decken.

Zu diesem Zweck kooperiere ich auch mit anderen Einrichtungen oder erschließe externe

Angebote, wie etwa einen STÄRKE-Kurs.

 

Elternarbeit

Die Zusammenarbeit mit der Familie ist Voraussetzung, um eventuelle Probleme von

Grundschülern aus dem Weg zu räumen.

Eltern haben die Möglichkeit, sich an der Schule bei mir neutral beraten zu

lassen.

Beim offenen Elterncafé, das ich an der Schule regelmäßig anbiete, können sich Eltern über

meine Arbeit informieren. Sie dürfen dort selbst Anregungen einbringen oder sich einfach in

gemütlicher Atmosphäre mit andern Eltern und mir austauschen.

 

Gemeinwesenarbeit

Ich arbeite mit außerschulischen Institutionen, Vereinen und den Angeboten des

Gemeinwesens zusammen. Bei Bedarf und Interesse bringe ich die Schüler mit diesen

Möglichkeiten vor Ort in Verbindung. Zwischen der offenen Jugendarbeit und der

Schulsozialarbeit in Remshalden findet zu diesem Zweck ein regelmäßiger Austausch statt.

Außerdem kooperiere ich im Rahmen des Projektes „Damals und Heute“ mit dem

Pflegeheim an den Weinbergen.

 

Verschwiegenheitspflicht

Schulsozialarbeit unterliegt der Verschwiegenheitspflicht. Gespräche werden vertraulich

geführt und Informationen dürfen nur bei Gefährdungssituationen weitergegeben werden.